Montag, 11.03.2019
Gesellschafter und Fremdmanager

Zwischen Nähe und Distanz

Vertrauen als Basis für die Zusammenarbeit – was so selbstverständlich wie banal klingt, ist die Krux in der Zusammenarbeit von Gesellschaftern und familienfremden Führungskräften. Wo soll das Vertrauen aber herkommen?
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Können Gesellschafter ihrem Fremdmanager blind vertrauen? Wie sieht es umgekehrt aus?

 

Foto: altrendo images / Stockbyte / Getty Images

„Ich bin die eierlegende Wollmilchsau“ – das sagte einst Michael Rogowski in einem Interview mit diesem Magazin und beschrieb so seine Rolle als langjähriger Vorstandschef beim Maschinen- und Anlagenbauer Voith. Die Anforderungen an einen Fremdgeschäftsführer sind hoch. Er soll durchsetzungsstark und bescheiden sein, kritischer Gegenspieler und loyaler Wegbegleiter, mit Ehrgeiz und Demut handeln. Umgekehrt verlangen Familienexterne volle Entscheidungsfreiheit, bedingungslosen Rückhalt und klare Gesellschafterverhältnisse mit klarer Kommunikation. Da die Erwartungshaltungen auf beiden Seiten sehr hoch sind, erscheint es manchmal wie ein Glücksfall, dass beide Seiten zusammenfinden – und es miteinander aushalten.

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