Freitag, 11.06.2010
Kampf dem fremden Investor

Wieder da

Familienunternehmen arbeiten manchmal jahrzehntelang mit einem fremden Investor im Boot. Bis sich die Gelegenheit ergibt, sich die Anteile wieder zurückzuholen. Die junge Generation ist dabei die treibende Kraft.

Ein bisschen blauäugig war ich schon“, erinnert sich Dr. Andreas Hettich an seinen Einstieg ins Unternehmen vor zehn Jahren. Was war er schon: ein Elektrotechniker ohne Berufserfahrung, frisch promoviert im Fach Mobilfunk, das gar nichts mit dem Geschäft der Hettich-Gruppe zu tun hat. Hettich setzt im Jahr über 700 Millionen Euro mit Beschlägen und Scharnieren um. Und doch stieg er ein. Mehr noch, er kaufte gemeinsam mit seinem Vater und Bruder die 55 Prozent an dem Unternehmen zurück, die seine Familie 18 Jahre zuvor an fremde Investoren verkauft hatte, um den Ausstieg von Gesellschaftern finanzieren zu können.

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