Montag, 11.03.2019
Gründerin Judith Dommermuth

Nicht reden, sondern machen

Sie war Model, heiratete einen Milliardär, heute führt sie ein Unternehmen für Loungewear: Das Leben von Judith Dommermuth gleicht einem Klischee. Was steckt dahinter?
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Schick, aber gemütlich: Diese Kombination fand Judith Dommermuth nur selten. 2013 gründete sie ein Label, das dies ändern sollte.

 

Foto: instagram.com/juviacollection/

Eigentlich war alles fertig. Die Musterkollektion, das Lookbook, der Stand auf der Modemesse. In wenigen Tagen sollte Judith Dommermuth dort ihre Marke Juvia zum ersten Mal der Öffentlichkeit und den Händlern präsentieren. Eigentlich. Doch als sie eines Abends in ihrem zum Atelier umfunktionierten Wohnzimmer in Köln die Entwürfe betrachtete, spürte sie auf einmal: Das ist es noch nicht. „Die Kollektion war gut, aber sie war noch nicht perfekt“, sagt Dommermuth heute. Also rief sie ihre Vertriebsagentur an, bat um mehr Zeit. Genauer gesagt um ein halbes Jahr, bis zur nächsten Saison. In der wollte sie eine komplett neue Kollektion zeigen. Eine, mit der sie zu 100 Prozent zufrieden sein würde. Nach kurzem Schock war die Agentur einverstanden, Dommermuth machte sich an neue Entwürfe und überzeugte damit in der folgenden, für sie ersten Saison Händler wie Lodenfrey in München und Boutiquen wie Jades in Düsseldorf.

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