Freitag, 09.06.2017
Dr. Hubertus Porschen im Gespräch

"Klappe halten - oder besser machen"

Hubertus Porschen, Geschäftsführer der Kölner Agentur App-Arena, gründete mit 23 Jahren sein erstes Unternehmen. Das lief nicht immer glatt. Genörgelt hat er trotzdem nie. Sein Credo: bloß nicht in den Mecker-Modus geraten. Daran hält er auch als Verbandsvorsitzender von „Die Jungen Unternehmer“ fest.
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Hubertus Porschen mischt die Politik auf. Als Gründer und Verbandschef fordert er eine radikale Änderung der Wirtschaftspolitik, um den digitalen Wandel besser zu bewältigen.

 

Foto: Marc-Steffen Unger

Herr Dr. Porschen, wann stand fest, dass Sie Unternehmer werden wollten?

Meine Mutter war Hausfrau, mein Vater Schuldirektor. Der Entschluss ist schon in der vierten Klasse gereift. Anders als meine Schulfreunde konnte ich bei meinen Eltern kein Taschengeld durchsetzen. Also habe ich mir von meinem Urgroßvater 2 D-Mark geliehen. Davon habe ich in einer Bäckerei auf dem Schulweg Lutscher besorgt. In der Pause habe ich die Lutscher gegen einen Aufpreis weiterverkauft. Der Bedarf war groß: Ich hatte nach einer Weile sogar ein richtiges Vertriebsteam. Am Gymnasium habe ich das Geschäft ausgebaut – erst mit Eddings, dann mit CDs. Da war für mich schon klar, dass ich nicht der traditionelle Angestellte bin.

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