Montag, 26.02.2018
paragon-Chef Klaus Dieter Frers

Keine Angst vor Aktionären

Gründung, Börsengang, Insolvenz, Neustart: paragon-Chef Klaus Dieter Frers hat viel erlebt. Auf fremde Ressourcen war er immer angewiesen. Warum er dabei auf den Kapitalmarkt und nicht auf Banken oder Private Equity setzt.
paragon, Klaus Dieter Frers, Familienunternehmen Kapital, Familienunternehmen Eigentum, Familienunternehmen Bank, Börsengang, Familienunternehmen Börse

Viele Familienunternehmen sträuben sich vor dem Gang in Richtung Kapitalmarkt. Klaus Dieter Frers beweist, dass Fremdfinanzierung durchaus ohne Banken und Equity funktionieren kann.

 

Foto: gopixa/iStock/Thinkstock/Getty Images

Wer nach einem sentimentalen Firmengründer sucht, der sich an seine Firma klammert, ist bei Klaus Dieter Frers an der falschen Adresse. Frers hat in seinem Leben schon mehrfach abgegeben und losgelassen. Nicht immer freiwillig, aber dafür mit Lerneffekt: nie mehr abhängig sein von Banken oder einzelnen Investoren, dann lieber von anonymen Anteilseignern an der Börse. „Aktionäre nehmen ihre Beteiligung ernst“, sagt der Vorstandsvorsitzende der paragon AG, die 800 Mitarbeiter beschäftigt und 2017 einen Umsatz von 125 Millionen Euro erwirtschaftete. „In meinen ersten Jahren als Unternehmer hatte ich manchmal den Eindruck, für dumm verkauft zu werden.“

MeinWir-Registrierung