Donnerstag, 01.03.2018
Brauerei Gold Ochsen in Ulm

Gnadenloser Biermarkt

Ulrike Freund leitet in fünfter Generation die Brauerei Gold Ochsen in Ulm an der Donau. In der sich konsolidierenden Branche versucht sie, das Traditionshaus krisensicher zu machen – und kritisiert den fehlenden Mut der jungen Nachfolgergeneration in ihrer Branche.
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Unternehmen in der Bierbranche haben es nicht leicht. Eine klare Struktur braucht es nicht nur bei der Marktstrategie.

 

Foto: AlexRaths/iStock/Thinkstock/Getty Images

Räs steht im schwäbischen Sprachraum für geradeheraus, für dickköpfig auch. Ulrike Freund ist eine Räse. Das ist auch gut so, denn das Brauereigeschäft ist nichts für zartbesaitete Naturen. Die großgewachsene, blonde Frau ist Chefin der Brauerei Gold Ochsen in Ulm. Die Branche ist geprägt von heftigem Wettbewerbsdruck und fest in Männerhand: Von den knapp 1.300 Brauereien, die es in Deutschland gibt, wird eine gute Handvoll von Frauen geleitet. Zu dieser Handvoll gehört Ulrike Freund. Sie führt das mittelständische Unternehmen mit rund 200 Mitarbeitern seit dem Tod ihres Vaters im August 1998 in Eigenregie.

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