Freitag, 09.12.2016
Grösste Baustelle für Mittelstand

Engpass Fachkraft

Der Fachkräftemangel ist bis zum Jahr 2020 die größte Baustelle für den Mittelstand, sagt eine aktuelle Studie. So weit, so bekannt. Aber welche konkreten Handlungsschwerpunkte leiten Unternehmen wie Freudenberg, Henkel oder Krones daraus ab?
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Ein Bild mit Seltenheitswert? Der Mittelstand hat Schwierigkeiten beim Recruiting von Fachkräften.

 

Foto: Monkey Business Images/Monkey Business/Thinkstock/Getty Images

Andreas Horn scheint die Frage nach dem Personalbedarf seines Unternehmens auf den ersten Blick keine schlaflosen Nächte zu bereiten. Als HR-Chef der Krones AG ist Horn nicht nur für die aktuell mehr als 13.000 Mitarbeiter verantwortlich, die weltweit für den Anlagenbauer mit Hauptsitz im oberpfälzischen Neutraubling arbeiten, sondern auch für die, die noch hinzukommen sollen. „Heute können wir unseren Personalbedarf in der Zentrale und an anderen Standorten in Deutschland gut decken. Die Mitarbeiter kommen überwiegend aus der Region, doch inzwischen wächst der Anteil der Mitarbeiter und Führungskräfte von außerhalb“, sagt Horn. Allerdings weiß er, dass die echten Herausforderungen beim Thema Recruiting noch bevorstehen. „Die Zahl der Erwerbstätigen wird langfristig auch in unserer Region sinken. Zudem stellen wir fest, dass als Folge der Alterung unserer Belegschaft der Krankenstand langsam, aber kontinuierlich steigt.“ Probleme, die nicht nur Krones kennt. Vielerorts in Deutschland gilt: Die Belegschaften werden durchschnittlich älter, die Innovationszyklen kürzer, es drohen Know-how-Verlust und Wettbewerbsnachteile. 

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