Dienstag, 27.11.2018
BERNINA Inhaber Hanspeter Ueltschi

Die Kunst des Einfädelns

Hanspeter Ueltschi, in vierter Generation Inhaber der Schweizer BERNINA International AG, ist Nachkomme, begnadeter Techniker, versteht sich selbst aber vielmehr als Manager. Reicht ihm diese Expertise im Kampf um die Zukunft der Haushaltsnähmaschine?
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90 Prozent Exportquote: BERNINA-Alleininhaber Hanspeter Ueltschi trimmt seine Kinder auf Ausland. Bleibt die Haushaltsnähmaschine so bestehen?

 

Foto: Daniel Hager

Wer sich im Büro von Hanspeter Ueltschi (72) nach Hinweisen auf seine Motivation als Unternehmer umschaut, der wird schnell fündig. Wenn Ueltschi über seinen runden Schreibtisch hinweg aus den großzügigen Fenstern des Eckbüros in der dritten Etage in der Firmenzentrale im schweizerischen Steckborn schaut, fällt sein Blick nicht nur auf das malerische Ufer des Bodensees. Noch davor steht auf der Fensterbank ein historisches Nähmaschinenmodell. Es ist die Original-Bernina von 1932, gewissermaßen die Mutter aller Haushaltsnähmaschinen, die bis heute das Werk des Schweizer Herstellers verlassen haben.

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