Freitag, 10.03.2017
Digitalisierung und Wettbewerb

Der wendige Riese

Mathias Kammüller, Geschäftsführer der TRUMPF GmbH + Co. KG und Vorsitzender des Geschäftsbereichs Werkzeugmaschinen, über die Digitalisierungsstrategie des Familienunternehmens und darüber, warum sich die Schwaben im Wettbewerb vorn wähnen.
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Mathias Kammüller ist promovierter Maschinenbauingenieur und war einige Jahre für Bosch tätig, bevor er 1990 zu Trumpf stieß.

 

Foto: Trumpf

Herr Dr. Kammüller, wenn von Digitalisierung in der Produktion die Rede ist, fällt oft auch der Name Trumpf. Wie muss man sich das bei einem Maschinenbauer vorstellen?

Wir gehen die Digitalisierung in der Produktion auf drei Wegen an. Erstens bieten wir unseren Maschinenkunden Lösungen für die Einführung von Industrie-4.0-Prozessen und -Produkten in ihren Betrieben – diese Lösungswelt nennen wir TruConnect. Dabei geht es beispielsweise um den Einstieg in die vernetzte Fertigung, den wir mit verschiedenen Beratungsangeboten begleiten. Wir verbinden, wenn Sie so wollen, Menschen, Maschinen und Informationen. Mit unserer digitalen Geschäftsplattform Axoom bieten wir zweitens auch allen anderen Unternehmen Lösungen für die horizontale und vertikale Vernetzung ihrer Prozesse und Produktionsmittel. Und dann geht es drittens natürlich auch um die digitale Transformation im eigenen Unternehmen. Diese setzen wir zurzeit in sechs Leuchtturmprojekten um.

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