Donnerstag, 07.02.2019
Unterwäschehersteller Mey sucht neue Zielgruppen

Balanceakt

Der Unterwäschehersteller Mey will zur angesagten Lifestylemarke werden. Auf dem Weg dahin musste die 1928 gegründete Firma mit über 1.000 Mitarbeitern in den sozialen Medien schmerzhafte Erfahrungen machen.
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„Insbesondere wenn man Dessous verkauft, gehört Provokation dazu.“ – Matthias Mey, Geschäftsführender Gesellschafter des Wäscheherstellers Mey, scheut Kontroverse nicht. Der richtige Weg bei der Transformation in eine Lifestylemarke?

 

Foto: Mey

Gnadenlos sind die Kommentarspalten im Internet. „Wir wurden als AfD-Anhänger und rechtsradikal dargestellt“, erinnert sich Matthias Mey (45). Der Claim „Ihr Sportwagen kommt ja auch nicht aus Bangladesch“ hat stark polarisiert. In Zusammenarbeit mit der Werbeagentur Jung von Matt warb Mey im Jahr 2016 damit. In Zeiten von E-Mail, Facebook und Twitter ließen die negativen Antworten nicht lange auf sich warten.

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