Mittwoch, 03.06.2020
Interview mit dem CEO der Titus GmbH

Skateboarding-Unternehmer Julius Dittmann über die Corona-Krise

Die Pandemie trifft Familienunternehmen in allen Branchen. Julius Dittmann, CEO der Titus GmbH, über Herausforderungen und Chancen der Krise.
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Was bedeutet die Corona-Krise aktuell/zukünftig für Dein Unternehmen?

Skateboarding ist eh im dauernden Wandel und lebt von Kreativität und Flexibilität. Es wird sich anpassen und entwickeln. 

Derzeit ist so viel in Bewegung, dass es eine Chance für ein weiterer großer Schritt in der Entwicklung unserer Titus Family ist. Puh, da schicken wir den Großteil ins Home-Office - und werden davon überrascht was aus eigenem Antrieb heraus getan wird, was alles für kreative Ideen entstehen, was alles geschafft wird. 

Trotz der Entfernung sind wir als Gemeinschaft enger zusammengewachsen. Das dabei vertiefte Vertrauen ist immens. Und deswegen ist das oberste Ziel nun auch nicht zum Ursprungszustand zurückzukehren, sondern daraus zu lernen und uns weiterzuentwickeln. Den Menschen bei uns noch mehr Freiheiten zu geben hat sich als gute Entscheidung erwiesen und deswegen legen wir zukünftig nach. Welche Rahmenbedingungen bei Arbeitszeit und -ort sind denkbar? Wir stellen uns den Fragen.

Mit welchen Veränderungen/Maßnahmen hast Du bisher auf die Krise reagiert?

Ich bin total fasziniert wie zeitnah und konsequent wir als Titus Crew reagieren. Es werden Projekte in Tagen umgesetzt, die sonst Wochen oder Monate gedauert haben. Das ist gelebte Flexibilität.

Worauf liegt zur Zeit Dein Fokus?

Gemeinsam herauszufinden, was es noch aus den Erfahrungen zu lernen gibt und die vielen Chancen die gerade entstehen nutzen. Umdenken. Dinge anpacken. Wir haben viel vor.

Julius Dittmann, CEO Titus GmbH, 200 Mitarbeiter

 

Foto: Titus

Info

Dieser Artikel ist Teil unserer Reihe "Zwischen ­Krise und Chance: Wie ­erleben Sie die Coronavirus-­Pandemie?" in der wir Familienunternehmer befragt haben, wie sie persönlich und unternehmerisch mit der Krise umgehen.

 

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