Donnerstag, 01.03.2018
Fokus_Start-ups

Philipp Pausder: Tausche Kontrolle gegen Kapital

Der Wärmemarkt ist in Aufruhr, und das Start-up Thermondo mischt mit: Der onlinegetriebene Heizungsbauer hat zahlreiche Investoren überzeugt, darunter auch Vorwerk Ventures. Thermondo-Gründer Philipp Pausder über die Zusammenarbeit mit dem Familienunternehmen.
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Philipp Pausder gründete 2012 zusammen mit Florian Tetzlaff und Kristofer Fichtner das Start-up Thermondo. Seitdem geht es für das junge Unternehmen im Heizungsmarkt steil bergauf.

 

Foto: Iryna Ugryumova

Herr Pausder, wie kam es 2012 zur Gründung von Thermondo?

Nach Fukushima haben Florian Tetzlaff und ich uns den deutschen Energiemarkt genauer angeschaut. Wir hatten bereits ein anderes Unternehmen gegründet, mit dem wir große Konzerne in internationalen Energiemärkten beraten hatten. Uns war klar, dass sich die Welt fundamental ändert, weg von großen hin zu vielen kleinen dezentralen Kraftwerken. Anlagebetreiber sind dann nicht mehr E.ON oder Vattenfall, sondern die Hauseigentümer selbst. In Deutschland gibt es über 15 Millionen Ein- und Zweifamilienhäuser, und die haben schon eine dezentrale Energieanlage: die Heizung. Der Heizungsmarkt ist fragmentiert, offlinegetrieben, es gibt nur intransparentes Pricing: Da mussten wir rein.

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