Freitag, 10.03.2017
Fokus_Massarbeit

Der Demokrat

Heute ein Dürer, morgen ein Hundefoto: Als Geschäftsführer der Werkladen Conzen Kunst Service GmbH will Fritz Conzen für jedes Bild den richtigen Rahmen bieten. Wie gelingt ihm der Spagat zwischen elitärer Kunstwelt und Massengeschäft?
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Stolz, aber nicht hochmütig: Fritz Conzen, Rahmenhersteller in fünfter Generation, in der Düsseldorfer Manufaktur.

 

Foto: Sabrina Weniger

Wenn es um die klassische Hierarchie im Kunstmarkt geht, macht sich Fritz Conzen keine Illusionen: Ganz oben kommen die Künstler, die Museen, die Galeristen. Dann die Restauratoren. Dann erst die Einrahmer, danach vielleicht noch die Logistiker. Conzen ist Einrahmer. Genauer gesagt: Er ist Geschäftsführender Gesellschafter der Werkladen Conzen Kunst Service GmbH. In fünfter Generation hat er die Aufgabe übernommen, den richtigen Rahmen für jedes Objekt zu finden, das Kunden ihm und seinem Team anvertrauen. „Ein guter Rahmen steht im Dienst des Werks“, sagt Conzen. Sollen die Leisten handgeschnitzt sein oder aus minimalistischem Metall? Mit Stuck oder Vergoldung? Sitzt das Motiv hinter hochentspiegeltem Glas oder Acrylglas mit UV-Schutz? Umrahmt von einem Passepartout aus säurefreiem Spezialpapier? Oder einer sogenannten Schattenfuge, die dem Bild einen schwebenden Eindruck verleiht?

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