Freitag, 09.12.2016
Im Gespräch mit Rouven Dresselhaus

Gesellschafter binden – aber wie?

Familienunternehmen tun viel, um emotionale Nähe zu ihren Gesellschaftern aufzubauen: Familientage, Werksbesichtigungen, Besuche der Tochterunternehmen im Ausland. Bringt das wirklich etwas? Rouven Dresselhaus, Gesellschafter der Joseph Dresselhaus GmbH & Co. KG, eines Unternehmens für Befestigungstechnik in Ostwestfalen, über Sinn und Unsinn einzelner Maßnahmen.
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Zusammen gegen den Strom oder nicht unbedingt an einem Strang - Familienunternehmen versuchen viel, um Nähe zu den Gesellschaftern zu schaffen.

 

Foto: Comstock/Stockbyte/Thinkstock/Getty Images

Herr Dresselhaus, wie komplex stellt sich die Gesellschafterstruktur bei Ihnen dar?

Das ist nicht ganz einfach kurz aufzuzählen, da sich bei den Generationen mittlerweile eine große Altersspanne aufgetan hat. Wir sind vier Familienstämme, die jeweils 25 Prozent der Anteile halten. Meine Mutter ist eine dieser vier Geschwister, von denen zwei allerdings keine Kinder haben. Ich gehöre zur dritten Generation, und meine Mutter hat mir bereits Anteile übertragen. Insgesamt sind wir derzeit neun Gesellschafter. Eine Cousine von mir arbeitet im Unternehmen, aber nicht im Management. Das Unternehmen wird vollständig von familienexternen Führungskräften geleitet.

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