Freitag, 10.03.2017
Ein grosser Schritt

Deutsch-ägyptische Nachfolgelösung

Ibrahim Abouleish, Gründer von SEKEM in Ägypten, hat Enkel und Urenkel und denkt gemeinsam mit seinem Sohn Helmy darüber nach, das Unternehmen in eine Stiftung zu überführen. Dessen Lübecker Schwiegersohn und Chief Relations Officer Thomas Abouleish spricht im wir-Interview über die Rollenfindung im Nachfolgeprozess.
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Thomas Abouleish, Chief Relations Officer der SEKEM Gruppe: Der Waldorfschüler hat sich als Autodidakt unterschiedliches Wissen angeeignet: Marketing, Finanzen, Programmieren, Organisationsentwicklung und sogar das Entwerfen von CAD-Zeichnungen.

 

Foto: Tobias Fletsch

Herr Abouleish, Sie sind verheiratet mit einer Tochter von Helmy Abouleish, CEO von SEKEM, und tragen ihren Namen. Mussten Sie das tun, um Teil der Unternehmerfamilie zu werden?

(Lacht) Nein! Das war die gemeinsame Entscheidung von meiner Frau und von mir. Als für uns klar war, dass wir heiraten wollten, stand für uns fest, dass wir einen gemeinsamen Nachnamen tragen wollen. Da meine Frau verständlicherweise eine sehr enge Bindung zu ihrem Nachnamen hat und ich diesen Nachnamen ebenfalls sehr schön und aussagekräftig finde, fiel uns diese Entscheidung sehr leicht. Da ich bereits früher schon einmal ein Praktikum bei SEKEM in Ägypten gemacht habe und es mir dort sehr gut gefallen hat, sind wir auch gerne wieder nach Ägypten zurückgegangen.

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