Freitag, 08.09.2017
Studie bemängelt Professionalität

Der Mythos "Business first"

Familiengeführte Unternehmen wollen professionell arbeiten, bleiben praktisch aber hinter ihren eigenen Ansprüchen zurück. Eine aktuelle Studie zeigt: Besonders mangelt es an Kommunikation, Kritikfähigkeit sowie an klar definierten Kriterien und Prozessen für die Zusammensetzung und die Zusammenarbeit der Führungsebene.
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Funktioniert das Familienunternehmen nicht so professionell wie die Konkurrenz? Laut einer Studie mangelt es in der Führungsebene

 

Foto: iStock/Thinkstock/Getty Images

Würden Sie mutwillig etwas tun, was dem Erfolg Ihrer Firma schadet?“ Die Frage scheint geradezu absurd. Welcher Entscheider an der Spitze eines Familienunternehmens würde dazu ernsthaft ja sagen? Dennoch gibt es sie: die Fälle, in denen die Entscheider Maßnahmen zur professionellen Zusammenarbeit nur unzureichend umsetzen – und damit nicht zuletzt ihren Geschäftserfolg gefährden. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Hinter den Kulissen“ der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG in Kooperation mit der Zeppelin Universität und dem Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen. Insgesamt 85 Unternehmen wurden befragt, davon die Mehrzahl (37 Prozent) in dritter Generation.

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