wir-Tage | Programm

"Führungsgenerationen im Dialog"

Vortag, 1. April – Museum der bildenden Künste

Haupttag, 2.April – Steigenberger Grandhotel Handelshof

Abend, 2. April – Salles de Pologne (Hotel Michaelis)


1. April, 16.45 Uhr – Museum der bildenden Künste

 

Begrüßung & Museumsführung

 

Leipziger Schule: die Gründer und ihre Nachfolger 

Das Museum der bildenden Künste Leipzig blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Seit dem Neubau im Jahr 2004 und dem internationalen Durchbruch der Neuen Leipziger Schule – Neo Rauch ist nur einer ihrer renommierten Vertreter strömen immer mehr Besucher nach Leipzig. Das Museum umfasst 4.600 Gemälde, 1.800 Plastiken, Skulpturen, Medaillen und Plaketten sowie über 5.000 Fotografien. Wir laden Sie herzlich ein, an einer privaten Führung teilzunehmen und in die Kunstwerke verschiedener Epochen einzutauchen.

 

 


1. April, 18.00 Uhr – Museum der bildenden Künste

 

Impulsvortrag

 

Familie, Kunst und Nachfolge

Verlegersohn Frieder Burda hat eine Privatsammlung aufgebaut, die zu den bedeutendsten in Deutschland zählt. Mit seiner Stieftochter Patricia Kamp übernimmt nun die nächste Generation künstlerische Verantwortung für die Sammlung. Wohin wird sie das Erbe führen?

 

Patricia Kamp, Vorsitzende des Kunstbeirats des Stiftungskuratoriums, Museum Frieder Burda


1. April, 18.30 Uhr – Museum der bildenden Künste

 

Moderiertes Gespräch

 

Nachfolge – Direkteinstieg oder über Umwege?

Die Ansichten darüber, ob junge Nachfolger zunächst ihre Sporen außerhalb der Familienfirma verdienen sollten oder nach Abschluss der Ausbildung sofort ins Unternehmen einsteigen, gehen weit auseinander. Für beide Modelle gibt es gute Argumente und Gegenargumente. Worauf kommt es an, damit die Nachfolger die Unternehmen wirklich voranbringen und weiterentwickeln können?

 

Dr. Christian Blüthner-Haessler, Geschäftsführender Gesellschafter,Julius Blüthner Pianofortefabrik

Holger Raithel, Geschäftsführender Gesellschafter, KAHLA/Thüringen Porzellan GmbH


1. April, 19.00 Uhr – Museum der bildenden Künste

 

Get-Together



2. April, 8.30 Uhr – Steigenberger Grandhotel Handelshof

 

Registrierung und Begrüßungscafé

 


2. April, 9.00 Uhr – Steigenberger Grandhotel Handelshof

 

Begrüßung

 

Sarah Bautz, Redakteurin, wir – Das Magazin für Unternehmerfamilien


2. April, 9.15 Uhr – Steigenberger Grandhotel Handelshof

 

Eröffnungskeynote und Diskussion

 

Ein Unternehmen – eine Unternehmerfamilie:
Wachstum, Herausforderungen und Komplexität bei WEPA

Der 1948 gegründete Hygienepapierhersteller WEPA im westfälischen Arnsberg mit etwa 3.800 Mitarbeitern hat eine dynamische Geschichte: starkes internationales Wachstum, Verkauf von Unternehmensanteilen und schließlich Rückkauf durch die Familie.
Wie und was hält die Unternehmerfamilie in den verschiedenen Entwicklungsstufen des Unternehmens und der Unternehmerfamilie zusammen?

 

Martin Krengel, Vorsitzender des Vorstands, WEPA Industrieholding SE
Andreas Krengel, Sprecher der Gesellschafter, Leitung Strategy & Transformation Office, WEPA Gruppe


2. April, 10.00 Uhr – Steigenberger Grandhotel Handelshof

 

Paneldiskussion

 

Angetreten, um zu zerstören?

Nachfolgern wird zuweilen ein revolutionäres Element nachgesagt. Christian Berner verlegt einen Teil der Unternehmenszentrale von Künzelsau nach Köln, um attraktiver für talentierte, junge Mitarbeiter zu sein. Lena Schaumann krempelt das Möbelhaus des Vaters im Zuge der Digitalisierung um. Wie viel Rückendeckung der älteren Generation braucht die scheinbare Auflehnung gegen das etablierte Geschäftsmodell?

 

Christian Berner, Vorstandsvorsitzender, Berner SE

Rouven Dresselhaus, Gesellschafter, Dresselhaus GmbH & Co.KG, Managing Partner, Cavalry Ventures

Lena Schaumann, Geschäftsführerin, Lumizil GmbH, Möbel Schaumann Kassel

 

 


2. April, 10.45 Uhr – Steigenberger Grandhotel Handelshof

 

Kaffeepause

 


2. April, 11.15 Uhr – Steigenberger Grandhotel Handelshof

 

Interaktiver Vortrag

 

Risiken in Unternehmerfamilien: Wie beherrschbar sind sie?

Die Veränderungen in der Gesellschaft machen auch vor Unternehmerfamilien nicht halt. Scheidung und Patch-Work-Familien, internationale Lebensgemeinschaften, der Ausstieg von Gesellschaftern: Nicht immer sind Familienunternehmen auf diese Veränderungen vorbereitet, nicht selten kommt es zu Liquiditätsengpässen. Können diese Risiken kontrolliert oder gar vermieden werden? Anhand von konkreten, anonymisierten Fallbeispielen werden mit dem Plenum Lösungen erarbeitet.

 

Beate Schemann, Wealth Planner, Bank Julius Bär Deutschland AG


2. April, 12.30 Uhr – Steigenberger Grandhotel Handelshof

 

Mittagspause

 

 


2. April, 14.00 Uhr – Steigenberger Grandhotel Handelshof

 

Paneldiskussion

 

Einer, keiner oder alle: Wie viele Eigentümer verträgt eine Führung?

Unabhängig von der Größe und des Alters des Familienunternehmens sind die Führungsmodelle unterschiedlich: Gründer, Geschwister oder Familienexterne stehen oft gemeinsam an der Spitze. Mit jedem Generationenwechsel erfolgt ein Wandel in der Führungsstruktur und -kultur. Wie gelingt dieser Wandel? Und was bedeutet er für die Rolle der Inhaber und die Motivation der (leitenden) Mitarbeiter?

 

Thomas Fischer, Vorsitzender des Aufsichtsrats, MANN + HUMMEL International GmbH & Co. KG

Ludwig Koehne, Geschäftsführender Gesellschafter, Kirow-Werke

Diana Weßling, Gesellschafterin und Sprecherin der Gesellschafter, WESSLING Group


2. April, 14.45 Uhr – Steigenberger Grandhotel Handelshof

 

Interaktiver Vortrag

 

Familienstiftung neu gedacht: eine besondere Form der Holding

Familienunternehmen müssen sich beim Generationenwechsel immer wieder neuen Herausforderungen stellen: Führung, Aufsichtsräte, Exit-Strategien, Familienverfassungen, Konfliktmanagement, Verkauf des Unternehmens, Eheverträge, Testamente, finanzielle Versorgung, Wegzugsbesteuerung, Erbschaftsteuer, um nur beispielhaft Verhandlungsfelder der Familie aufzuzeigen. Was ändert sich durch eine Stiftung, und was kann bewahrt werden? Wie sehen konkrete Navigationshilfen aus?

 

Dr. Werner Born, Mediator, Partner, RITTERSHAUS Rechtsanwälte

Dr. Martin Eberhard, Partner, Steuerberater, FALK GmbH & Co KG


2. April, 16.00 Uhr – Steigenberger Grandhotel Handelshof

 

Kaffeepause

 

 


2. April, 16.30 Uhr – Steigenberger Grandhotel Handelshof

 

Keynote & Diskussion

 

Mobilität und Urbanisierung: Verpassen Familienunternehmen den Anschluss?

Suchen talentierte junge Menschen nur noch in Ballungsgebieten Arbeit? Wollen sie nur noch bei Start-ups anheuern? Wie können tradierte Familienunternehmen auf die Erwartungen des Arbeitsmarktes reagieren, um ihre Zukunft zu sichern? Inwieweit müssen sie selbst in ihre eigene Infrastruktur investieren, um Potentiale in der Provinz zu heben? Der Mobilitätsexperte Stephan Jansen bringt Klarheit in die komplexen Zusammenhänge und skizziert Zukunftsszenarien.

 

Prof. Dr. Stephan A. Jansen, Lehrstuhl für Management, Innovation und Finanzierung, Karlshochschule, Geschäftsführender Gesellschafter der „Gesellschaft für Urbane Mobilität“ BICICLI Holding GmbH


2. April, 18.00 Uhr – Salles de Pologne

 

Sektempfang, Dinner-Speech und Abendessen

 

Start-up im eigenen Familienunternehmen: Kann das funktionieren?

Als Nachfolger übernahm Simon Tüchelmann die Geschäfte von Tübinger Stahlfeinguss, als Gründer baute er die Plattform Kreatize für digitale Produktion auf. Das ging nicht ohne Widerstand. Wie ringen Tradition und Moderne um die beste Lösung?

 

Simon Tüchelmann, Gründer und Geschäftsführer, KrEATiZE GmbH