Freitag, 02.03.2018
Erbschaftsteuergesetz

Und plötzlich ist alles weg!

Nach einem Todesfall in der Unternehmerfamilie wird das Vermögen durch Steuerzahlungen fast vollständig aufgezehrt. Wie konnte das passieren? Ein Bericht aus der Praxis zeigt mögliche Folgen des neuen Erbschaftsteuergesetzes auf.
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Die Rechnung geht nicht immer auf: Die Folgen des neuen Erbschaftsteuergesetzes können weiterreichend sein.

 

Foto: AndreyPopov/iStock/Thinkstock/Getty Images

Heinz Schmidt (72)* fuhr mit seiner Ehefrau in den Weihnachtsurlaub. Auf der Fahrt zum Urlaubsort kam es zu einem Autounfall, bei dem beide starben. Die erwachsene und verheiratete Tochter als alleiniges Kind der Eheleute stand unvermittelt in einer Unternehmensnachfolge. Ihr Vater hatte ­gemeinsam mit zwei familienfremden Mitgesellschaftern ­einen sehr erfolgreichen Maschinenbaukonzern aufgebaut, der über eine Holding GmbH von den drei Gesellschaftern mit jeweils einer Ein-Drittel-Beteiligung gelenkt wurde. Die Abfindung bei einem Ausstieg aus der Gesellschaft ist satzungsgemäß begrenzt und beträgt für die Ein-Drittel-Beteiligung etwa 60 Millionen Euro.

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