Freitag, 10.03.2017
Internationale Studie

Spenden oder sozial investieren?

Eine neue Studie analysiert das philanthropische Engagement von Familienunternehmen in 21 Ländern. Welche Formen der Philanthropie verfolgen sie? Wie wird Wirkung gemessen? Wie schlagen sich deutsche Familienunternehmen im internationalen Vergleich? Ein detaillierter Blick in die Ergebnisse lohnt.
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In welche Richtung soll es gehen? Familienunternehmen haben im Hinblick auf philanthropisches Schaffen verschiedene Ansätze. Wie unterscheiden sich diese?

 

Foto: mucella/Thinkstock/iStock/Getty Images

Dem Wates-Clan gehört eine der größten britischen Immobilien- und Baufirmengruppe. Und auch sonst ist er eine ganz normale Unternehmerfamilie: 1966 errichteten die drei Söhne des Gründers eine Stiftung für die öffentliche Wohlfahrt, die seither mehr als 100 Millionen Pfund an von Familienmitgliedern ausgewählte Empfänger im Süden Englands ausgeschüttet hat. 2008 ist mit „Wates giving“ ein weiteres Förderprogramm hinzugekommen, für das auch die Beschäftigten des Konzerns Vorschläge machen können. In knapp zehn Jahren ihres Bestehens hat diese Organisation auch schon fast 10 Millionen Pfund vergeben. Und jetzt hat es die Wates-Familie mit ihrem Einsatz als Musterbeispiel in die Studie „Family business philanthropy“ der Universität St. Gallen und der Unternehmensberatung EY geschafft.

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