Donnerstag, 07.03.2019
Nadine Kammlerlander über SFOs und Vermögensverwaltung

Single Family Offices investieren verstärkt in Direktbeteiligungen

Single Family Offices arbeiten meist unterhalb des Radars der Öffentlichkeit. Eine Studie hat die familieneigenen Vermögensverwaltungen unter die Lupe genommen. Ein Gespräch über die Ergebnisse mit Nadine Kammerlander, Professorin am Institut für Familienunternehmen an der WHU Vallendar.
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Nadine Kammerlander leitet den Lehrstuhl für Familienunternehmen der WHU.

 

Foto: WHU

Frau Prof. Kammerlander, Single Family Offices (SFOs) sind nur schwer zu identifizieren. Wie viele SFOs haben Sie in Deutschland gezählt?

Wir schätzen, dass hierzulande mindestens 350 Family Offices existieren, die meisten davon in Bayern (36 Prozent) und in Nordrhein-Westfalen (20 Prozent). Wir verfügen aber weder über offizielle Zahlen noch existiert eine allgemeingültige Definition von Single Family Offices in Deutschland. Selbst die von uns befragten Unternehmerfamilien haben kein einheitliches Verständnis von Single Family Offices. Nach unserer Definition umfasst der Begriff alle Organisationseinheiten, die im Besitz einer Unternehmerfamilie sind, das Vermögen verwalten und ausschließlich den Interessen der Familie verpflichtet sind.

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