Freitag, 09.12.2016
Ein Netzwerk für Erbinnen

Erben Töchter anders als Söhne?

Auch heute noch wird Töchtern weniger zugetraut als Söhnen, professionell mit dem Erbe umzugehen. Ise Bosch, Unternehmenserbin und Mitgründerin des Erbinnen-Netzwerks „Pecunia“, über die Herausforderungen des Erbens und das neue Selbstbewusstsein der jungen Generation.
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Gebunden? Der selbstbestimmte Umgang mit ihrem Erbe ist für viele Erbinnen immer noch keine Selbstverständlichkeit.

 

Foto: retrorocket/iStock/Thinkstock/Getty Images

Frau Bosch, Frauen gehen weniger selbstverständlich mit ihrem Erbe um als Männer, heißt es oft. Stimmt das?

Ja, das ist zumindest unsere Erfahrung im Pecunia-Netzwerk. Das liegt in den alten, traditionellen Rollenbildern begründet. Geld- und Vermögensfragen waren immer Männersache. Viele Frauen haben ein schlechtes Gewissen, dass sie vermögend sind, ohne etwas dafür getan zu haben. Auch der Gedanke, dass Frauen keine Ahnung von solchen Angelegenheiten haben, hat sich in manchen Köpfen bis heute gehalten.

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