Freitag, 09.06.2017
Schwerpunkt_Familienvermögen

Ein großes Erbe

Mit einer zerschlitzten Leinwand, so will es die Legende, wollte Verlegersohn Frieder Burda vor fast 50 Jahren seine Eltern Franz und Aenne schockieren. Seitdem hat er eine Privatsammlung aufgebaut, die zu den bedeutendsten in Deutschland zählt. Mit seiner Stieftochter Patricia Kamp übernimmt nun die nächste Generation künstlerische Verantwortung für die Sammlung. Wohin wird sie das Erbe führen?
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"Mein Kunstverständnis fing nicht erst im Hause Burda an." Patricia Kamp teilt die Liebe zur Kunst mit ihrem Stiefvater Frieder Burda.

 

Foto: Museum Frieder Burda, Wolfgang Stahr

Patricia Kamp zählt Stecker. Um die 20 Stück, so überschlägt sie, wird es geben in der Ausstellung, die am 8. Juli im Museum Frieder Burda in Baden-Baden eröffnet. Gezeigt werden monumentale Leuchtkästen des kanadischen Konzeptkünstlers Rodney Graham. Dabei bestehen die Werke zum Teil aus mehreren Elementen, von denen jedes einen eigenen Elektroanschluss hat. Noch mehr Stecker also. Doch warum sollte das relevant sein in Zeiten, in denen Kunst und Künstler rasend schnell alle zur Verfügung stehenden Medien erobern?

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