Freitag, 07.06.2019
Vorteile der Hybridstiftung nutzen

Eigentümergefühl

Viele Familienunternehmer scheuen sich vor der Familienstiftung als Holding – aus Angst davor, dass Eigentum und Verfügungsmöglichkeiten der Familie verlorengehen. Der genaue Blick auf die Rechtslage zeigt: Das muss nicht so sein.
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Auf Tuchfühlung mit einer seltenen Art: Die Familienstiftung als Holding ist selten – aber besser als ihr Ruf.

 

Foto: Orla/iStock/Getty Images

Kürzlich las ich: „Warum gibt es so viele Kühe und so wenig Wale? Weil Kühe jemandem gehören.“ Stiftungen gehören niemandem. Sind sie also die seltenen Wale unter den deutschen Holdings von Familienunternehmen? In Deutschland gibt es rund 22.000 Stiftungen, wovon 95 Prozent gemeinnützig sind. Etwa 1.500 Stiftungen sind „unternehmensnah“, das heißt, sie betreiben entweder unmittelbar ein Unternehmen oder sie halten Anteile daran. Nur 808 Stiftungen sind sogenannte Familienstiftungen, und nur 4 Prozent davon widmen sich ausschließlich privatnützigen Zwecken. Dies ist keine hohe Zahl angesichts einer Bevölkerung von 83 Millionen Bürgern und rund 3 Millionen Familienunternehmen.

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