Freitag, 09.12.2016
wir-Herausgebersitzung

Die goldene Mitte finden

Im Jubiläumsjahr des wir-Magazins haben sich Familienunternehmer, wir-Mitherausgeber und die Redaktion in den F.A.Z.-Räumen zu einer besonderen Herausgebersitzung getroffen, um darüber zu diskutieren, wie und wann die Kinder an die großen Vermögens- und Nachfolgefragen herangeführt werden sollen. Die Antworten fielen unterschiedlich aus.
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Balanceakt: Den Nachwuchs zur Vermögensverantwortung erziehen ohne zu überfordern.

 

Foto: Digital Vision/DigitalVision/iStock/Thinkstock/Getty Images

Patrick Kistenpfennig hatte sich das einmal ganz anders vorgestellt. Er arbeitete bereits 20 Jahre im Familienunternehmen, seine beiden Brüder Sven und Boris waren auch schon viele Jahre dabei. Und sie hätten sich auch noch viele weitere Jahre in der operativen Führung oder in der Gesellschafterrolle vorstellen können. Aber es kam anders: Im Jahr 2015 schloss sich die Kistenpfennig AG mit der französischen IPH-Gruppe zusammen. Die Kistenpfennig AG ist ein Großhandelsunternehmen für technische Produkte wie zum Beispiel für die Antriebs-, Befestigungs- oder Schmiertechnik. Fritz Kistenpfennig hatte 1963 mit dem Verkauf von Kugellagern begonnen. Das Handelsunternehmen wuchs zunächst langsam, nahm aber mit dem Einstieg seiner Söhne und der von ihnen initiierten Internationalisierung an Fahrt auf. Doch mit der Digitalisierung und der Globalisierung wuchs auch der Wettbewerb. Da schien der Schulterschluss mit den Franzosen der richtige Schritt, um die Zukunftsfähigkeit von Kistenpfennig zu sichern.

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