Donnerstag, 06.12.2018
Die Stiftung als Nachfolgelösung

Bosch, Körber, Fresenius & Co.

In Deutschland gibt es nur wenige unternehmensverbundene Stiftungen. Mehrere Akteure der Stiftungslandschaft haben sich auf den Weg gemacht herauszufinden, wie sie wirtschaften. Um mehr Unternehmer zu motivieren, sich mit dieser Form als Nachfolgelösung zu beschäftigen.
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Für die Unendlichkeit? Unternehmensverbundene Stiftungen können eine Nachfolgelösung sein.

 

Foto: arthobbit/iStock/Getty Images Plus

Etwa 22.000 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts zählt der Bundesverband Deutscher Stiftungen (BVDS) bundesweit, 95 Prozent haben sich gemeinnützigen Zwecken verschrieben: eine Heerschar der Wohltätigkeit, in die sich verhältnismäßig wenige unternehmensverbundene Stiftungen – also Stiftungen, die Anteile an Unternehmen halten – eingereiht haben. Wobei es schon schwierig ist, deren exakte Anzahl zu bestimmen: Ob beispielsweise die jeweiligen Stiftungsverzeichnisse Hinweise zu Firmenbeteiligungen liefern, ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Schätzungen tippen auf 400 bis 700 unternehmensverbundene Stiftungen, und doch sollen sie mindestens die Hälfte des gesamten in Deutschland vorhandenen Stiftungskapitals hüten.

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