Freitag, 11.10.2013
Transparenz im Tausch für Kapital?

Börse? Warum nicht!

Es gibt nicht viele Familienunternehmen, die sich an der Börse Eigenkapital holen. Transparenz und Mitsprache – das schreckt viele ab. Andere fürchten sich nicht davor.

Knappes Eigenkapital ist und bleibt die Achillesverse des deutschen Mittelstands. Umso mehr erstaunt es, dass so wenige Familienunternehmen die Eigenkapitalquelle Börse anzapfen. Verlust der Unabhängigkeit, Mitsprache der Aktionäre, Transparenz und das Getriebensein von Quartalsbericht zu Quartalsbericht – das wollen Familienunternehmen schlichtweg nicht. Dabei gibt es durchaus Erfolgsgeschichten: Der Waschmittelkonzern Henkel oder der Schmierstoffhersteller Fuchs Petrolub zum Beispiel hätten ihr starkes internationales Wachstum aus eigener Kraft nicht finanzieren können. Natürlich gibt es auch Familien, die an der Börse kein Glück hatten: Die Familie Hymer zum Beispiel nahm ihr Unternehmen in diesem Jahr komplett von der Börse.

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